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Kommunales Integrationsmanagement

Case Management


Das Kommunale Integrationsmanagement (KIM) wird seit 2020 vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert und ist inzwischen flächendeckend in allen Städten und Kreisen NRWs etabliert. Ziel ist es, die Integration neu eingewanderter Menschen systematisch zu unterstützen und ihre gesellschaftliche Teilhabe nachhaltig zu stärken.

 

Ziele des Kommunalen Integrationsmanagements

KIM verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz: Die individuelle Situation der einzelnen Person steht im Mittelpunkt, gleichzeitig werden strukturelle Herausforderungen sichtbar gemacht. Auf Grundlage der Einzelfallarbeit können integrationshemmende Strukturen erkannt und Veränderungsprozesse angestoßen werden.

 

Das Kommunale Integrationsmanagement gliedert sich in drei Förderbausteine:

  • Baustein 1: Gesamtkoordination
  • Baustein 2: Case Management
  • Baustein 3: Ausländer- und Einbürgerungsbehörden

 

Case Management bei Kompass

Seit 2020 ist die Kompass gGmbH im Rahmen des Kommunalen Integrationsmanagements für den Bereich Case Management (Baustein 2) tätig.
Das Case Management wird von Lars Grah, Diplom-Pädagoge, durchgeführt.

 

Er begleitet neu eingewanderte Menschen sowie Personen mit Flucht- oder Einwanderungsgeschichte, die mit komplexen, mehrdimensionalen Problemlagen konfrontiert sind. Das Angebot richtet sich ausdrücklich nicht an eine offene oder kurzfristige Beratung, sondern an eine intensive, längerfristige Begleitung.

 

Im Mittelpunkt steht das methodische Arbeiten mit Case Management: Ziel ist es, Menschen zu stärken, ihre Ressourcen sichtbar zu machen und sie zu befähigen, zukünftige Herausforderungen zunehmend selbstständig zu bewältigen.

 

Unsere Beratungs- und Unterstützungsangebote

Im Rahmen des Case Managements unterstützen wir unter anderem bei:

  • aufenthaltsrechtlichen Fragestellungen
  • der Anbindung an bestehende Systeme (z. B. Sozialamt, Jobcenter, Agentur für Arbeit, Ausländerbehörde)
  • Verweisberatung und Vermittlung an spezialisierte Beratungsstellen
  • der Vermittlung in Arbeit, Qualifizierungen, Schulen oder Sprachkurse
  • Fragen zu Gesundheit, Kultur und gesellschaftlicher Teilhabe
  • der Beantragung von Leistungen sowie Begleitungen zu Behörden
  • der Wohnraumsuche in Solingen, inkl. Vermittlung an städtische Stellen und Unterstützung bei Wohnberechtigungsscheinen
  • Themen rund um Finanzen und Schulden (Unterstützung und Weitervermittlung)

 

Wirkung über den Einzelfall hinaus

Durch die systematische Einzelfallanalyse lassen sich Optimierungsbedarfe in bestehenden Strukturen erkennen. Das Case Management wirkt damit auch auf Systemebene und trägt zur Weiterentwicklung von Verwaltungs- und Unterstützungsstrukturen bei.
In diesem Sinne fungiert das Case Management als Schnittstelle zwischen individueller Unterstützung und struktureller Verbesserung.

 

Aufgrund der intensiven Begleitung ist die Anzahl der Teilnehmenden begrenzt.

 

Hinweise zur Kontaktaufnahme

Das Case Management ist keine offene Beratungsstelle mit festen Sprechzeiten.
Anfragen erfolgen bitte ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung per Telefon oder E-Mail.

 

Weiterführende Informationen

 

Ansprechpartner

Lars Grah
lars.grah@kompass-solingen.de
0212-38098513

Dienstsitz: Städtisches Übergangswohnheim „Roter Esel“
Friedrich-Ebert-Straße 31
42719 Solingen